
Seine Eltern waren aus dem tschechischen Gebiet Österreichs eingewandert. Nach Volksschule und Kürschnerlehre machte er sich mit 25 Jahren selbständig, um der Arbeitslosigkeit zu entkommen.
Er war Mitglied im großen Arbeitersportverein ASV-Fichte. Wegen politischer Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung wurde er 1931 aus dem ASV-Fichte ausgeschlossen. Nach seinem Ausschluss gründete er mit anderen Sportfreunden, die auf Grund seines Ausschlusses auch den Verein verlassen hatten, im Juni 1931 die Freie Sportvereinigung Fichte – FSF. Dazu gehörten die Sportfreunde Elfriede und Fritz Scholz, Elsbeth und Eugen Zgainski, Kurt Voigt, Georg Bieber, Werner Pusemann um nur einige von Ihnen zu nennen.
Franz Cerny war Widerstandskämpfer im Untergrund gegen den Nationalsozialismus und wurde 1934 verhaftet und zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Danach wurde er in die Tschechoslowakei ausgewiesen. Nach deren Okkupation wurde er zu einem Strafbataillon nach Griechenland eingezogen. Dort setzte er seine Widerstandsaktivitäten fort. Am 19. Juli 1943 wurde er in Anomanolas, Griechenland durch die Nationalsozialisten hingerichtet.
Wir fühlen uns seinem Erbe bis heute verpflichtet.